An der Wand:

 

Ob wir es verstehen, ob wir es wollen oder nicht, tut nichts zur Sache.

Es gab und gibt Situationen, wo Menschen an die Wand gestellt werden und wurden, um erschossen zu werden.

 

Stell dir nun vor, viele Menschen stehen an der Wand und sollten erschossen werden. Aus welchen Gründen auch immer, sei es Krieg oder warum auch immer.

 

Da steht nun jeder einzelne und weiß: Ich bin verloren, jetzt ist es aus. Das ist nun das Ende. Wenn sie die Waffen erheben und abdrücken, dann ist es vorbei…

 

Schwer vorzustellen, oder? Was da einem alles durch den Kopf gehen muss. Verzweiflung, Gedanken an Angehörige, Hilfslosigkeit. Und man ist selbst nicht in der Lage, auch nur irgendetwas zu tun.

 

Vielleicht gibt es ein Wunder? Gibt es jemand der Wunder tun kann? Vielleicht kommen dem einen oder anderen an dieser Stelle Gedanken über Gott in den Sinn? Ich meine, ganz sicher sogar.

 

Doch wo ist er? Warum ich? Wenn es nur irgendeine Möglichkeit gäbe, hier raus zu kommen. Ich würde alles dafür geben.

Der Puls geht in die Höhe, denn die Soldaten formieren sich und warten alle gespannt auf den Befehl des Hauptmannes, der sie befehligt, welcher spricht: „legt an…“

 

Die Schützen legen das Gewähr an, ein jeder nimmt sein Ziel ins Visier und sie haben den Finger am Abzug um abzudrücken, wenn der Befehl kommt:

 

Der Hauptmann holt tief Luft um die Worte: „FEUER“ auszusprechen,

da erschallt im Hintergrund ein lautes und mächtig klingendes "HALT! Nicht schießen!"

 

In letzter Sekunde erschreckt der Hauptmann, hält inne und erkundigt sich erst mal woher die Stimme kam. Seine hoch erhobene Hand  - welche begleitend mit dem Luftholen nach oben ging um den Ausruf „FEUER“ mit der nach unten sausenden Hand zu bekräftigen –

hält inne, gleitet langsam nach unten und gestikuliert den Soldaten ein „Halt, Stopp“:

 

Er sieht einen Mann herzutreten, welcher das laute und mächtige „HALT, nicht schießen!“ ausrief und fragt ihn:

Was willst du?

Dieser macht dem Hauptmann nun ein Angebot und sagt: „Schicke alle diese welche an der Wand stehen nach Hause und erschießt mich.“

 

Was muss nun alles erfüllt sein, auf dass dieser Deal angenommen werden kann?

 

Fünf Punkte müssen erfüllt sein:

  1. Der da stellvertretend kommt und sich für die anderen hingeben will, muss freiwillig kommen und darf mit dem, worum die Menschen an der Wand stehen,
     
  2. nichts zu tun haben, also frei sein von jeder Schuld, weshalb diese an der Wand stehen.
    Worum es auch immer geht, er darf mit dem weshalb die anderen an der Wand stehen, nicht das Geringste zu tun haben. Wenn er nicht freiwillig kommt oder Anteil hat an der Schuld derer welche an der Wand stehen, wird er nicht gefragt,
      er wird ebenso an die Wand gestellt und mit denen miterschossen.
     
  3. Er muss es Wert sein. Die Wertigkeit die Summe derer welche an der Wand stehen, muss er alleine darstellen. Er muss also alleine so viel Wert sein als alle zusammen, welche da an der Wand stehen. Sonst macht der Deal ja keinen Sinn.
    Nehmen wir also an er ist frei von der Schuld derer, er kommt freiwillig und er ist zumindest so Wertvoll als jene. Nun muss der
     
  4. Deal entschieden werden. Jemand muss nun dem Deal zustimmen. Bei einer solchen Dimension kann der Hauptmann das nicht entscheiden. Er muss eine Entscheidung über seine Vorgesetzten erwirken. Am Ende kann noch nicht einmal der General entscheiden, er muss noch selbst beim König nachfragen. Bei einer solchen Dimension muss der Ranghöchste entscheiden.
    Nehmen wir an bis jetzt sei alles erfüllt:

            Er kommt freiwillig

            Er ist ohne Schuld

            Er wiegt sie alle auf

            Der Ranghöchste stimmt dem Deal zu.

    Es ergeht nun an alle welche an der Wand stehen der Befehl: „Geht nach Hause Leute! Hier ist jemand, der ist größer als ihr und an eurer Stelle wird dieser erleiden, was euch galt. Für euch ist die Sache erledigt, geht nach Hause!“ Was muss nun noch erfüllt sein? Was fehlt noch?
     
  5. Ja genau! Jeder einzelne welcher an der Wand steht, muss den Deal nun auch für sich selbst annehmen. Würdest du stehen bleiben? Wenn du nun abtreten kannst von der Wand?

    Und dir gingen vorhin oben alle Gedanken durch den Kopf, so dass du auf ein Wunder hofftest und du bereit gewesen wärst ALLES dafür zu tun, dem Tode zu entfliehen.

Ist es nun etwas Großes, Dankbarkeit dem zu erweisen, der es für dich tat?

 

Für mich?

Ja, denn dies betrifft dich und mich und die ganze Welt, alle.

 

Alle stehen an der Wand, denn alle sind eingeschlossen in die Zielverfehlung (Sünde). Sünde bedeutet, dass wir auf falschem Kurs sind und es droht, dass wir das Ziel verfehlen. Das Ziel, welches Gott der Vater im Himmel ist.

Die Folge von Zielverfehlung ist die Trennung von Gott. Wenn wir das Ziel verfehlen, sind wir von Gott getrennt.

Trennung bedeutet Tod.

Der Sünde Sold also ist der Tod. Was nichts anders bedeutet, dass wir von Gott getrennt werden, (sind), wenn wir das Ziel verfehlen (also sündigen).
 

Nun kann der Tod (die Trennung) nur durch Zielerreichung (=ohne Sünde sein) überwunden werden.


So nun jemand ohne Sünde ist und freiwillig in den Tod geht, kann dieser vom Tod nicht gehalten werden, denn er muss freigelassen werden. Dieser eine ist Jesus.

 

  1. Er ist ohne Sünde
     
  2. Er kam freiwillig.
     
  3. Er ist mehr Wert denn die ganze Schöpfung,
    denn er hat alles geschaffen.
  1. Der Vater im Himmel bestätigt als allerhöchster den Deal.
     
  2. Und nun, dies ist DEIN Punkt.
    DU musst dies auch für dich in Anspruch nehmen.
    Bis hierher hat er ALLES für DICH getan.
    Annehmen und von der Wand abtreten, dass musst nun du selbst,
    denn er zwingt dich nicht.

Wenn du es für dich in Anspruch nimmst, kannst du nur noch danke sagen.

DerTod konnte ihn nicht halten, denn er war ohne Sünde.
Er musste nach drei Tagen wieder frei gelassen werden.

 

Er ging in das Reich des Todes um die Türe heraus zu öffnen, er wusste er wird herauskommen, denn er war ohne Sünde, da er nicht von einem Mann sondern von Gott gezeugt wurde, durch den Heiligen Geist.

 

So wie nun dieser Auferstanden ist aus dem Reich des Todes (heimgekehrt zum Vater),

wirst auch du auferstehen, weil er für dich schon bezahlt hat;

wenn du daran glaubst dass Jesus der Sohn Gottes und für dich gestorben und auferstanden ist.

 

Einzig, du musst es für dich annehmen, also schnell weglaufen von der Wand und danke sagen, dass er es für dich getan hat.

 

Lieber Freund, wenn du nun sagst:

"Für mich muss keiner sterben!!"

Dann sagt dieser, welcher es für dich tat folgendes:

Du musst nicht weggehen von der Wand, du kannst auch hier stehen bleiben. Allerdings ist dann mein Tod für dich wertlos, da du für dich selbst stirbst. So du nun stirbst: Wie willst du wieder lebendig werden?

Wer ist gestorben und wieder lebendig geworden?

Wenn du selbst stirbst und du dich nicht zum Leben erwecken kannst: Wer soll es für dich tun?

Muss nicht ein solcher größer sein als du? Wenn nun ich - der Sohn Gottes - für dich nicht groß genug bin: Wer dann?

Sei dir gewiss: Ich sterbe für ALLE, denn durch mich und zu mir hin sind alle Dinge welche gemacht sind und es ist nicht nicht eines, was nicht durch mich, "Das Wort Gottes" gemacht ist. So auch du.

Ich dränge mich dir nicht auf, jedoch wenn du dies nicht in Anspruch nimmst, kann ausser mir, da mir alle Macht gegeben ist - im Himmel, als auch auf Erden - dich niemand freikaufen von der Schuld welche auf dir Lastet.

 

 

Joh 5:

24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.

 

Joh 3:

16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

 

Joh 3:

36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

1. Joh 2:

23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

 [1Joh 4, 15] [Joh 5, 23]

 

Liebe Grüße und den reichen Segen des Herrn Jesus,

 

Gerhard Daniel.

 

Hier der Download als Broschüre: An der Wand