Die drei Phasen vom Kommen des Herrn Jesus auf diese Welt.

Dieser Text über das Kommen des Herrn beansprucht keine Umfassende Abhandlung aller Gesamtzusammenhänge,

lediglich die wichtigsten Ereignisse auf Basis der Endzeitreden des Herrn aus dem Abschnitt des Wortes Gottes von Matth. Kapitel 24 und 25.

Inhaltsverzeichnis

Die Fragen der Jünger:

Mt. 24:

3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten die Jünger zu ihm besonders und sprachen:

Sage uns, wann wird das alles geschehen,

und welches wird das Zeichen

deiner Wiederkunft

und des Endes der Weltzeit sein?

 

Die bessere Übersetzung, nach Tafel:

Mt. 24:

3 Als Er sich aber auf dem Ölberg niedergesetzt hatte, kamen die Jünger zu Ihm besonders und sprachen:

Sage uns, wann dies sein wird,

und was das Zeichen

deiner Ankunft

und der Vollendung des Zeitlaufes sein wird.

 

Dier erste Frage bezog sich auf die Zerstörung des Tempels in Jerusalem,

hierzu lese bitte Die Endzeitreden des Herrn.

 

Die Zweite Frage, das Zeichen seiner Wiederkunft:

Dies ist beantwortet mit der weiter unten beschrieben Phase 1, der Wiederkunft in den Wolken.

 

Die dritte Frage?

Im Grunde gibt es nur zwei Fragen,

..und (das Zeichen) deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitlaufes sein wird.

 

Dies beantworte ich hier ganz klar mit dem beschrieben Gericht Math. 25, 31 – 46 als Gericht an Lebenden als Teil

Des Gerichts über den Erdkreis.

Dies geschieht unmittelbar vor dem Anbruch des messianischen Reiches.

 

Begründung:

Die Fragestellung:

und welches wird das Zeichen

        deiner Ankunft und

        der Vollendung des Zeitlaufes sein?

 

Die Fragestellung des Zeichens ist hier in Einzahl, nicht in Mehrzahl.

            το σημειον                     => das Zeichen

            της σης παρουσιας         => deiner Ankunft

            και της συντελειας          => und der Vollendung

            του αιωνος;                    => des Zeitlaufes

 

G4592 σημειον semeion (see-mei'-on) n.

        1. anindication, a sign.

        2. (especially, supernaturally) a miraculous sign.

        3. (also)a signature.

        [neuterof a presumed derivative of the base of G4591]

                    KJV:miracle, sign, token, wonder

                Morphologie:

                Part of Speech: Noun

                Case: Nominative

                Number: Singular

                Gender:Neuter

 

Es wurde nicht gefragt: „Was werden DIE Zeichen (Mehrzahl) sein,

sondern DAS Zeichen!

Es wurde auch nicht gefragt:

            Was wird

            DAS Zeichen deiner Ankunft und was wird

            DAS Zeichen der Vollendung des Zeitlaufes sein

 

Und schon gar nicht wurde gefragt, was das Zeichen des Endes der WELT sein wird.

Wenn hier das Ende der Welt gemeint sein sollte, müsste entweder

                G2889 κόσμος kosmos (koz'-mos) n.

    1. orderly arrangement, i.e.decoration.

    2. (by implication) the worldincluding its inhabitants.

    {literally or figuratively(morally), by implication “world” in a wide or narrow sense}

    [probably from the base of G2865]

    KJV: adorning, world

Oder:

    G1093 γη ge (ǰee') n.

    1. soil.

    2. (by extension) a region, or the solid part or the whole of the earthly globe

    (including the occupants ineach application).

    [contracted from a primary word]

    KJV: country, earth(-ly), ground,land, world

verwendet werden.

 

Das verwendete Wort: αιωνος (aionos) bedeutet hier in dem Zusammenhang

einen Zeitabschnitt oder Zeitlauf.

 

Hintergrund der Fragestellung:

Dies beginnt mit

Matth. 23:

37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt werden! Wie oft habe Ich deine Kinder versammeln (zusammensammeln) wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel versammelt (zusammensammeln), und ihr habt nicht gewollt!

38 Siehe, euer Haus wird euch wüste gelassen.

39 Denn Ich sage euch: Ihr werdet Mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechet: Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Matth. 24:

1 Und Jesus ging hinaus und ging weg von dem Heiligtum, und Seine Jünger kamen herzu, um Ihm die Gebäude des Heiligtums zu zeigen.

2 Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht alles dies? Wahrlich, Ich sage euch: Kein Stein wird hier auf dem Steine gelassen, der nicht niedergerissen würde.

 

Und dann die Fragen:

          Matth. 24:

3 Als Er Sich aber auf dem Ölberg niedergesetzt hatte, kamen die Jünger zu Ihm besonders und sprachen:

Sage uns, wann dies sein wird,

und was das Zeichen

deiner Ankunft und

der Vollendung des Zeitlaufes sein wird.

 

Der Herr spricht zuvor im Tempel,

dass

          dieses Haus ihnen wüst gelassen wird, als auch

          dass sie ihn nicht mehr sehen und erst

          dann wieder sehen werden,

wenn sie sprechen: „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn“!

 

Danach, außerhalb vom Tempel, als sie ihm die Gebäude zeigen wollten, spricht er:

        Sehet ihr nicht alles dies? Wahrlich, Ich sage euch:

        Kein Stein wird hier auf dem Steine gelassen, der nicht niedergerissen würde.

 

Diese Ereignisse bewog die Jünger zu fragen und sie fragten:

                  Sage uns, wann dies sein wird,

                        [Die Zerstörung des Tempels]

                   und was das Zeichen

                        deiner Ankunft und

                             der Vollendung des Zeitlaufes sein wird.

 

Zuvor sprach der Her von DREI Ereignissen:

        1. Das Haus wird wüst gelassen

        2 .Ihr werdet mich nicht sehen und

        3. Ihr werdet mich sehen, wenn ihr sprecht: Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn!

 

Und draußen wiederholt er das Erste, wovon er sprach:

„Kein Stein wird auf dem Steine gelassen….

 

Die aufmerksamen Jünger hörten hier alles was er sprach und

aus diesem Hintergrund stellten sie eben ihre Fragen:

 

Die erste Frage bewog sie am meisten, davon sprach der Herr auch zweimal:

 Wann wird die geschehen? => Die Zerstörung des Tempels.

und die zweite Frage

und was das Zeichen

deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitlaufes sein wird.

bezog sich auf das zuvor gehörte vom Herrn, als er drinnen sprach:

dass sie ihn nicht mehr sehen und erst

dann wieder sehen werden,

wenn sie sprechen: Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn!

 

Allein vom Kontext her was unmittelbar vorher geschah,

als auch die allgemeine Naherwartung der Jünger bezüglich Inkraftsetzung des Reiches Gottes bezeugt,

dass die Jünger hier im Grunde ZWEI Dinge interessierten:

          Wann wird der Tempel verwüstet werden und

          woran erkennen wir deine Ankunft

                    und somit auch die Vollendung dieses Zeitlaufes.

 

Allein die Naherwartung all dessen war der Beweggrund, die Fragen zu stellen auf dass sie sich auf diese Dinge vorbereiten und einstellen können, so sie alsbald geschehen würden.

 

       Beispiel der Naherwartung vom kommen bzw. erscheinen des Reichs:

       Luk. 19:

11 Als sie aber dies hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes würde unverzüglich erscheinen.

12 Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und dann wiederzukommen....

 

Das Reich Gottes Mitten unter euch: (Gegenwärtig und Zukünftig)

Luk 17:

20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach:

        Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. 

        21 Man wird nicht sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, und ihr werdet ihn nicht sehen. 

23 Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach!

24 Denn gleichwie der Blitz, der in einer Himmelsgegend erstrahlt, bis zur anderen leuchtet, so wird auch der Sohn des Menschen sein an seinem Tag. 

25 Zuvor aber muss er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. 

         [Lk 9, 22]

Hier sehen wir auch die Dimension eines künftigen Reiches auf dieser Erde.

Zuerst antwortet er den Pharisäern

dass die Königsherrschaft nicht so kommt dass man es sehen kann, weil sie Mitten unter euch ist.

Diese Antwort zeigt klar, dass es sich hier um einzelne Menschen handeln muss welche den Heiligen Geist empfangen werden, ohne dass sie organisatorisch eine Staatsform bilden werden.

(Man wird NICHT sagen: Siehe hier, oder siehe da!)

Denn die Pharisäer erwarteten ja auch und vor allem eine politische Macht des Messias.

         Was spricht der Herr zu den Jüngern?

Zuerst bezeugt er, dass er selbst nicht mehr hier sein wird und warnt die Jünger (somit uns),

dass Zeiten kommen wo sie sagen: Hier! oder siehe dort!

Und wir sollen nicht hingehen und ihnen nachlaufen, denn der Herr wird kommen wie ein Blitz.

Das Kommen wie ein Blitz bringt der Herr klar auf die Frage nach dem Zeitpunkt, wann das Reich Gottes komme, in Bezug.

Siehe in diesem Zusammenhang auch "Reich Gottes"

 

Ohne den Hintergrund der Naherwartung hätten die Jünger hier die Fragen gar nicht gestellt.

 

Sie hofften gar bis zum Schluss, dass der Herr das Reich errichtet während er noch bei ihnen ist.

Nun, die Antwort des Herrn kennen wir und Endet mit dem Abschnitt Matth. 25, 31 – 46.

 

Wenn hier die Jünger nach einem Zeichen vom Ende der WELT, gefragt hätten, wäre im ganzen Block (bis Ende Matth. 25) keine Antwort gekommen.

 

Was nützt jemand eine Antwort,

        wenn er nach einen Zeichen für ein Ereignis fragt

und die Antwort sich auf etwas bezieht,

        das erst nach dem Ereignis eintritt

wofür er zuvor ein Zeichen erfragte?

 

Das wäre in etwa so, wenn sich zwei unbekannte an einem Bahnhof verabreden und ein Zeichen vereinbaren, woran sie sich erkennen.
Der eine fragt also den anderen:
            Woran, an welchem Zeichen, erkenne ich dich am Samstagabend am Bahnhof?
Er bekäme zur Antwort:
            Am Sonntagmorgen sitze ich im Zug nach Bern, der Zug ist abgefahren…


Mit einer solchen Antwort kann niemand etwas anfangen.

 

Dasselbe hier:

Wenn die Jünger nach einem ZEICHEN bezüglich Weltuntergang oder Ende der Welt gefragt hätten, hätte der Herr eine Situation geschildert, welche noch auf dieser Welt geschieht, woran sie es erkennen können, dass das ENDE naht.

 

Beispielsweise die Situation rund um Gog und den Magog.

 

Und JA, er hat natürlich nicht von einem Ereignis gesprochen welches erst nach dem Weltuntergang der ersten Erde geschieht, sondern von einem Ereignis, dass hier auf dieser Erde passieren wird.

 

Denn so ein Zeichen für ein erfragtes Ereignis nur vor dem Ereignis selbst eintreten kann,

muss es noch eintreten, bevor es die Welt nicht mehr gibt.

 

Der einzige Zeitpunkt wo nun der Bericht: Matth. 25, 31 – 46 als Abschlussantwort vom Herrn der zweiten Frage,

also das „Gericht über die Heidenvölker“ auf Erden stattfinden kann,

ist der Zeitpunkt unmittelbar nach der Ankunft = Wiederkunft des Herrn, also unmittelbar nach dem Ende der 70. Jahrwoche.

 

Aus den folgenden Gesamtzusammenhängen geht dies dann in Summe auch eindeutig hervor.

 

Wann wurde der Tempel zerstört und was ging bei diesem Ereignis alles in Erfüllung?

          Hierfür gibt es eine eigene kleine Abhandlung, siehe hierzu:

          Endzeitrede des Herrn.

 

Phase 1: Das Zeichen des Menschensohnes erscheint am Himmel:

Zur Mitte der 70. Jahrwoche wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen.

Auf der Welt regiert ab diesem Zeitpunkt das Tier und lässt sich als Gott anbeten.

Zu derzeit

Matth. 24:

29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 

30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen,

 

        Parallele zu Offenbarung 6…

        Offb. 6:

16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!

17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?

 

        Jes. 2:

18 Und die nichtigen Götzen werden gänzlich verschwinden.

19 Und man wird sich in Felshöhlen und Erdlöcher verkriechen aus Furcht vor dem HERRN und vor der Herrlichkeit seiner Majestät, wenn er sich aufmachen wird, um die Erde zu schrecken.

20 An jenem Tag wird der Mensch seine silbernen Götzen und seine goldenen Götzen, die jeder sich gemacht hat, um sie anzubeten, den Maulwürfen und Fledermäusen hinwerfen,

21 um sich zu verkriechen in die Felsspalten und Steinklüfte aus Furcht vor dem HERRN und der Herrlichkeit seiner Majestät, wenn er sich aufmachen wird, um die Erde in Schrecken zu versetzen.

22 So lasst nun ab von dem Menschen, der nur Hauch in seiner Nase hat; denn wofür ist er zu achten?

 

Zur Mitte der 70. Jahrwoche wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen.

Auf der Welt regiert ab diesem Zeitpunkt das Tier und lässt sich als Gott anbeten.

Zu derzeit sind die Menschen hoch verwirrt. Unglaubliche Dinge sind geschehen.

Dier zwei Zeugen sind vor den Augen aller in den Himmel aufgenommen worden. Das Tier und der Lügenprophet erzwingen die Anbetung des Tieres als Gott, es ist der Gott der Erde.

 

Aus diesem Grund erscheint im Himmel das Zeichen des Menschensohnes. Der Herr ist gnädig und gibt den Menschen auf der Welt eine letzte Chance, sich entweder

für den Gott der Welt oder

für den Gott des Himmels

zu entscheiden.

 

Hinwegnahme der zwei Zeugen:

Offb. 11:

11 Und nach den drei und einen halben Tag kam der Geist des Lebens aus Gott in sie hinein, und sie standen auf ihre Füße, und große Furcht fiel auf die, so es schauten.

12 Und sie hörten eine große Stimme aus dem Himmel ihnen sagen: Steiget hier herauf. Und sie stiegen auf in den Himmel in der Wolke, und ihre Feinde schauten sie.

13 Und zur selben Stunde ward ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und wurden getötet in dem Erdbeben Namen von Menschen siebentausend. Und die übrigen gerieten in Furcht und gaben Herrlichkeit (Ehre) dem Gott des Himmels.

14 Das zweite Wehe ist vergangen. Siehe, das dritte Wehe kommt schnell.

 

Geliebte, dies wird eine sehr „harte“ Zeit.

Viele sind belehrt oder es wurde ihnen gelehrt, dass die Entrückung vor allem Übel was über die Welt kommen soll, stattfindet.

Hier findet eine Teil-Entrückung nicht geringen Ausmaßes statt.

Nach der Lehre der Vor-Entrückung wären hier praktisch alle zurückgebliebenen „verloren“.

Jedoch, können wir auch jetzt noch die unglaubliche Gnade des Herrn sehen.

Er zeigt sein Zeichen im Himmel

Es gibt noch Verkäufer (siehe Gleichnis 10 Jungfrauen)

Das Evangelium wird weltweit verkündet

 

Es ist ein großer Kampf und viele werden darin im Namen des Herrn sterben. Jedoch, die Schrift sagt:

Offb. 14:

12 Hier ist die Geduld der Heiligen, hier sind die, so Gottes Gebote halten und den Glauben an Jesus.

13 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf dass sie ruhen von ihren Mühsalen. Ihre Werke aber folgen mit ihnen nach.

 

Hier ist also die Geduld der Heiligen und hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus haben.

 

Solche sind also zu dem Zeitpunkt noch auf der Erde, gebt nicht auf, haltet durch, es ist noch nicht vorbei!

 

Phase 2: Der Herr kommt auf Wolken um die Seinen zu sich zu holen.

 

Matth. 24:

30 b) und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 

31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.  

 

          Mark. 13:

24 Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben,

25 und die Sterne des Himmels werden herabfallen und die Kräfte im Himmel erschüttert werden.

26 Und dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit.

27 Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten sammeln von den vier Windrichtungen, vom äußersten Ende der Erde bis zum äußersten Ende des Himmels.

       

Matth. 13:

47 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und alle Arten [von Fischen] zusammenbrachte. 

48 Als es voll war, zogen sie es ans Ufer, setzten sich und sammelten die guten in Gefäße, die faulen aber warfen sie weg. 

49 So wird es am Ende der Weltzeit sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 

50 und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

          Dieses Gleichnis wird von mancherlei Auslegern auf das Endgericht

gedeutet. Es verhält sich jedoch nicht so:

Das Ende der Weltzeit ist nicht das Ende der Welt, sondern das Ende

der von der  „Welt“ beherrschten Zeit.

Es werden hier nicht Gerechte aus einer großen Masse beschrieben, sondern Böse aus einer kleinen Masse von Gerechten.

Also werden „Böse aus der MITTE der Gerechten“ ausgesondert.

Das Gleichnis vom Unkraut besagt dasselbe.

          Offb. 14:

14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen; er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. 

15 Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist!

16 Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet.

 

Alle diese Themen sind im Bereich „Entrückung“ recht detailliert abgehandelt.

        Deshalb an der Stelle lediglich die Links zu den Berichten:

        Kernteil der Entrückung

        Wolken

        Berge und Inseln

        Erdbeben

        Zwei Gruppen

        Verschiedene Posaunen

        Harmageddon

        Schema der 7 Siegel

 

Phase 3: Der Herr kommt in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm.

Gericht und Herrschaft des Christus für 1000 Jahre auf dieser Erde.

 

Übersicht Bericht von Math. 25, 31 – 45.

Matth. 25:

31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,

32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden.

Und er wird sie voneinander scheiden,

wie ein Hirte die Schafe

von den Böcken scheidet,

     An der Stelle müssen wir bemerken, dass der Herr sein "irdisches Volk" niemals als Heiden bezeichnet(e).

     Der "irdische Überrest" seines Volkes muss in jedem Fall auch anwesend sein, diese sind hier nicht vor Gericht.

     Für diese ist das "irdische Reich Gottes" so oder so vorgesehen, sie werden im "irdischen Bereich" die

     Leiterschaft haben.

 

33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen:

Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!

Der Herr nennt sie "gesegnete" und nicht "gerechte" des Vaters:

Das Reich das sie erben, ist bereitet seid der Grundlegung der Welt.

Wenn nun dies vor dem weißen Thron geschieht, müsste sich die "Grundlegung" bereits auf die

"neue" Erde beziehen."

35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;

36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?

 

38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?

39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?

 

40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

Das "mir" getan bezieht der Herr auf die "Seinen". Alle welche mit ihm sind (die Heiligen Engel), sind die "Seinen", ob in seinem Leib, oder Braut.

Eine Gerechtigkeit aus Glauben ist hier bei allen guten Werken nicht ersichtlich.

41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;

43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!

44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?

 

45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!

 

46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Das die Gerechten in das ewige Leben kommen, ist eine klare Aussage.

Worin besteht die Gerechtigkeit derer, welcher auf der rechten Seite sind?

Was die Böcke betrifft:

     Sie WERDEN in die ewige "Strafe" eingehen ist hier zukünftig angeführt:

     nicht "gegenwärtig" und auch nicht in Vergangenheit.

     

 

Detailliertere Betrachtung im Umfeld dieses Gerichts:

     Wir haben hier vier Gruppen: Drei beschriebene und eine nicht genannte, doch anwesende Gruppe

Brüder des Herrn (alle Heiligen Engel mit ihm),

die zur Rechten (Schafe) und

die zur Linken (Böcke).

der irdische Überrest seines Volkes

 

Wer sind die Brüder des Herrn?

Hebr. 2:

11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen,

 

Mt. 23:

8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder.

 

Matth. 12:

46 Während er aber noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und wollten mit ihm reden.

47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden!

48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?

49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder!

50 Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!

 

Aus dem gesamten Wort Gottes lässt sich nachweißen, dass nur solche seine Brüder sind, welche in ihm sind und den Willen Gottes tun.

Hier könnte noch angefügt werden, dass er auch den "irdischen Überrest" seines Volkes ebenso als Brüder bezeichnet.

 

           Wo sind zum Zeitpunkt dieses Ereignisses seine Brüder?

40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

Diese Aussage bezeugt, dass die Brüder auf welche er verweist, „anwesend“ sein müssen (Als seine Engel mit ihm und oder auch als irdischer Überrest seines Volkes).

Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt…

 

Da er mit allen seinen Heiligen Engeln kommt, können nur diese seine Brüder sein, denn in der Auferstehung sind Menschen wie „Engel“.

Mt. 22:

30 Denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel.

Lk. 20:

36 denn sie können nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.

 

Die Söhne der Auferstehung sind alle solche, welche Anteil hatten an der 1. Auferstehung.

Offb. 20:

5 Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. 

6 Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre.

 

Nun aber werden nach der 1. Auferstehung über die 1000 Jahre die übrigen der Toten nicht lebendig.

 

Das Umfeld wo die Brüder des Herrn „lebten“, sind folgende:

35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;

36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

 

In welche Zeit passen diese Zustände?

           Die Brüder des Herrn waren:

Hungrig

Durstig

Fremdlinge (Verfolgte)

Nackt

Krank

Gefangen

Dieses Gericht ist sehr detailliert und genau beschrieben. Der Rahmen und das Umfeld ist genau abgesteckt.

Wenn der Herr eine detaillierte Aufzählung macht, dann hat dies einen Grund!

 

            Wohin passen diese Umstände am besten?

In welche Zeit hinein?

In die allerletzte Zeit des Zeitabschnittes der Gnade:

 

Matth. 10:

17 Hütet euch aber vor den Menschen! Denn sie werden euch den Gerichten ausliefern, und in ihren Synagogen werden sie euch geißeln;

18 auch vor Fürsten und Könige wird man euch führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.

19 Wenn sie euch aber ausliefern, so sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.

20 Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist’s, der durch euch redet.

21 Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und ein Vater sein Kind; und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen.

22 Und ihr werdet von jedermann gehasst sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

23 Wenn sie euch aber in der einen Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, bis der Sohn des Menschen kommt.

 

Joh. 15:

18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.

19 Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

20 Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] Acht haben.

21 Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

 

                    Offb. 6:

9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 

10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?  

11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten.

 

Diejenigen welche schon beim Herrn sind fragen den Herrn, wann er ihr Blut „richten“ und rächen wird an denen, die auf der Erde wohnen.

 

Aus ihrer Sicht ist das „Maß“ bereits voll und es wäre an der Zeit, „Gericht“ zu üben.

 

Die Antwort des Herrn:

„Wartet noch eine kleine Weile“

..das Warten bezieht sich hier auf ein bevorstehendes Gericht!

bis das Maß voll wird indem auch noch eure Brüder, wie ihr, vollendet und getötet werden sollen.

 

Die Brüder, welche hier noch getötet werden sollen, sind die „große“ Schar aus der größten Drangsal, seitdem es Völker gibt [Dan 12,1].

 

Es übersteigt also das Maß derer welche schon bei ihm sind, um ein Vielfaches.

 

Der Herr bestätigt den Fragenden dass er Gericht üben wird an denen die auf der Erde wohnen, sie sollen noch eine „kleine Weile“ warten.

 

Es steht auch nicht: „richten und rächen an denen die auf Erden wohnten“ als in Vergangenheit, sondern „wohnen“ als in Gegenwart, zum Zeitpunkt oder unmittelbar danach als all dies geschah!

 

Sind alle Menschen (Heidenvölker) Brüder des Herrn und somit die

Schafe und Böcke alle Menschen aller Zeiten?

         Wie passen in diesem Zusammenhang die Zustände in das messianische Reich?

                    Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren.

                   

                    In dieser Zeit ist sein „irdisches“ Volk gesegnet.

            Wohl schwer anzunehmen, dass sein Volk auf der Erde in der Zeit des

messianischen Reiches solche, nämlich:

Hungrige,

Durstige,

Fremdlinge (Verfolgte),

Nackte,

Kranke,

Gefangene und

sind.

 

„Seine Brüder“ mit ihm, regieren in dieser Zeit. Die exakt genauen Kriterien welche die Grundlage zur Trennung von Schafe und Böcken führt, sind zu dieser Zeit nicht vorhanden!

 

Nun könnte „interpretiert“ werden, dass in der Zeit des messianischen Reiches eben sein Volk die geringsten seiner Brüder sind an welchen dies getan oder nicht getan wurde.

 

Eine solche Interpretation setzt voraus, dass er sein Volk in der Zeit des messianischen Reiches

hungern lässt

dürsten lässt

verfolgen lässt

nicht Kleidet,

krank macht und

als Gefangene hält,

damit die exakt genau beschriebenen Kriterien erfüllt und

Heiden errettet werden können.

Dies kann sich hier eben nicht auf  "seine Brüder als sein Volk" dieser Zeit beziehen,

lediglich auf den Zeitabschnitt der 70. Jahrwoche, da auch dort der Überrest seines "irdischen Volkes" verfolgt

wird.

 

Geliebte, das wäre die Konsequenz, wenn wir sein Wort genau nehmen

und rauslesen was da steht.

 

Alles was dort mühselig und genau beschrieben ist, sind einzig und allein gute oder böse Taten am Leib Christi, an den Brüdern des Herrn,

und mit Einschränkung als Brüder am "irdischen Überrest" seines Volkes zum Zeitpunkt der großen Drangsal, welchen den Willen Gottes tun.

 

Zum Zeitpunkt des messianischen Reiches sind die Kriterien nicht vorhanden.

 

Wie passen in diesem Zusammenhang die Zustände in Zeiten vor der allerletzten Zeit dieser Weltzeit?

 

Das Evangelium (die frohe Botschaft) wird erst in der allerletzten Zeit allen Völkern, Stämmen und Nationen kundgetan.

 

Offb. 14:

6 Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.

7 Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!

 

Das bedeutet, dass das Evangelium nicht allen Völkern, Nationen und Sprachen zu allen Zeiten bekannt war.

 

Wie kann ein Gericht an Völkern, Nationen oder Sprachen durchgeführt werden, welche gar nicht die Möglichkeit hatten hier irgendetwas „gutes“ oder „böses“ an Brüdern des Herrn zu tun?

 

Was kann aus der Beschreibung an Kriterien für eine Einteilung in Schafe und Böcke  gesagt werden?

 

Dieses Gericht beschreibt eindeutig und ausschließlich gute oder böse Werke am Leib Christi als Brüder des Herrn Jesus

und mit Einschränkung als Brüder am "irdischen Überrest" seines Volkes zum Zeitpunkt der großen Drangsal, welchen den Willen Gottes tun.

 

Die Schafe und Böcke:

            Wer sind diese und woher kommen diese?

32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden.

Und er wird sie voneinander scheiden,

wie ein Hirte die Schafe

von den Böcken scheidet

                        Es sind alle Heidenvölker welche einen Bezug zu dem haben müssen,

                        wofür sie nun vor dem Herrn stehen.

                        Wie eingangs schon erwähnt, ist sein Volk hier nicht vor Gericht.

 

Alle diese welche nun vor ihm stehen müssen einen Bezug haben oder in Beziehung gelebt haben mit solchen,

welche zu Lebzeiten als Brüder des Herrn galten welche Anteil hatten an der 1. Auferstehung,

bzw. m. E. der irdische Überrest des Volkes Gottes.

 

Wie oben beschrieben gibt es praktisch nur einen Zeitraum (Zeitabschnitt) wo dies erfüllt ist.

 

Zur allerletzten Zeit des Gnadenzeitalters und im speziellen ab dem Zeitpunkt der 2. Hälfte der 70. Jahrwoche.

Offb. 14:

6 Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.

7 Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!

Es kann sich hier nicht um jemand handeln welcher nicht in irgendeiner Beziehung stand mit Brüdern des Herrn.

 

Denn sie werden geteilt in Schafe und Böcke, zur Rechten und zur Linken und das Kriterium sind nun eben ausschließlich gute oder böse (unterlassene gute) Werke an einen auch nur der „geringsten“ seiner Brüder.

 

Einzig und allein die allerletzte Zeit und im speziellen die Zeit ab der 2. Hälfte der 70. Jahrwoche erfüllt die Kriterien, dass

jede Nation, jeder Volkstamm, jede Sprache und jedem Volk das Evangelium bekannt gemacht wurde und all diese natürlich somit auch in Beziehung standen zu Brüdern des Herrn Jesus.

Somit kommen die oben angeführten Heidenvölker genau aus dieser Zeit.

 

Hier „gesegnete“ oder „gerichtete“ können in dem Zusammenhang nur aus diesem Zeitraum stammen, wenn es heißt:

        32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden.

        Und er wird sie voneinander scheiden,

                wie ein Hirte die Schafe

                von den Böcken scheidet

 

Und da eben "alle Heidenvölker" versammelt sind zum Gericht werden nach dieser Aufstellung auch nur solche "gerichtet".

Der Überrest des Volkes Israel als auch das gesamte Volk Israel unter Gesetz, steht hier nicht vor Gericht, denn wo in der Schrift bezeichnet der Herr sein Volk als Heiden?

 

Es steht auch nicht: Vor ihm werden versammelt

        jede Nation,

        jeder Volksstamm (dies würde sein Volk beinhalten) und

        jedes Volk,

sondern eben nur "alle Heidenvölker"

 

Vergleich vom Endgericht vor dem weißen Thron und dem Gericht über den Erdkreis an den Lebenden:

Der Thron

Offb. 20:

11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.

Matth. 25:

31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,

 

            Ein einziger gemeinsamer Begriff: Thron:

            Vor dem weißen Thron sind Himmel und Erde in Bewegung, da sie entflohen und weggetan wurden.
 

            Beim Gericht über den Erdkreis an den Lebenden ist der Herr mit den seinen in Bewegung.

 

 Die Versammlung vor dem Thron:

           Im Gericht über den Erdkreis werden alle Heidenvölker versammelt.

Matth. 25:

32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden.

 

            Beim Gericht über den Erdkreis werden nur die Heidenvölker vor dem Thron versammelt.

Der Herr hat sein Volk, das Volk Israel niemals "Heiden" genannt.

Wenn hier vor dem Thron beim Gericht über alle Heidenvölker nur diese vor dem Thron stehen:

Wo und wann würde das Volk Israel gerichtet, welches unter Gesetz war?

        

          Die Toten vor dem Thron, 2 Gruppen:

Vor dem weißen Thron kommen ALLE, aus ALLEN Bereichen von Toten, die es jemals gab

und zwar in zwei verschiedenen Gruppen, jedoch einheitlich in der Art und Weise wie sie vor ihm stehen, als "Tote".

 1. Gruppe:

                    12 Und ich sah die Toten,

                            και ειδον τους νεκρους

                            Es sind nicht einige  „Tote“ als Mehrzahl von Toten,

                            sondern durch den Zusatz „die“ sind es „alle Toten“.

                    Kleine und Große, vor Gott stehen,

                    und es wurden Bücher geöffnet,

                    und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens;

                    und die Toten

                            και εκριθησαν οι νεκροι

                            Es sind nicht einige „Tote“ als Mehrzahl von Toten,

                            sondern durch den Zusatz „die“ sind es „alle Toten“.

                    wurden gerichtet gemäß ihren Werken,

                         entsprechend dem,

                    was in den Büchern geschrieben stand.

Die ERSTE Gruppe von Toten wird gerichtet gemäß dem, was in Büchern

steht.

Diese Gruppe wird nach "Gesetzmäßigkeit" gerichtet, danach, woran sie glaubten.

Joh. 5:

45 Denkt nicht, dass ich euch bei dem Vater anklagen werde. Es ist einer, der euch anklagt: Mose, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.

Diejenigen welche unter dem Gesetz gestorben sind, werden hier nach dem Gesetz gerichtet.

2. Gruppe:

        13 Und das Meer gab die (seine) Toten heraus,

                    αυτη νεκρους

                    Es sind nicht einige „Tote“ als Mehrzahl von Toten,

                    sondern durch den Zusatz „die oder seine“ sind es „alle Toten“ des Meeres.

        die in ihm waren,

        und der Tod und das Totenreich gaben die (ihre) Toten heraus,

                    αυτοις νεκρους

                    Es sind nicht einige „Tote“ als Mehrzahl von Toten,

                    sondern durch den Zusatz „die oder ihre“ sind es „alle Toten“ vom Totenreich und den Tot.

        die in ihnen waren;

            und sie wurden gerichtet,

        ein jeder nach seinen Werken.

          Die ZWEITE Gruppe von Toten wird gerichtet gemäß ihrer Werke

Die zweite Gruppe wird nicht nach einem Gesetz gerichtet, sondern nach ihren Werken.

Diese Gruppe entspricht nun allen Heidenvölkern aller Zeiten.

 

Beim Gericht über den Erdkreis an lebendigen gibt es nur ein Kriterium wonach Gerichtet wird.

Dort wird nur und ausschließlich nach einem Kriterium gerichtet:

     Matth. 25:

38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?

39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?

40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

    Bzw.

44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?

45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!

Nach guten oder bösen Taten an den Brüdern des Herrn:

14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.

 

Das Urteil:

15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

         Matth. 25:

        46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Dass die Gerechten in das ewige Leben kommen, ist eine klare Aussage.

 

Was die Böcke betrifft:

Hier ist der Unterschied bezüglich "Zeitform"

von "werden hingehen" in die ewige Strafe und  "wurde in den Feuersee geworfen" zu sehen.

 

Sie WERDEN in die ewige "Strafe" eingehen ist hier zukünftig angeführt:

nicht "gegenwärtig" und auch nicht in Vergangenheit.

 

Im Bericht beim "Gericht über den Erdkreis" ist die Verwerfung also "zukünftig“ geschildert, als noch "ausständig",

an der Stelle in Offb. 20, 15 ist dies die Verwerfung als "ABGESCHLOSSEN" und vollzogen dargestellt.

 

Gegenüberstellung Gericht vor dem weißen Thron und Völkergericht an Lebenden.

          Irrtümlicherweise wird dies Passage: Math. 25,31-46 bezüglich „Gericht“ trotz allem auf die Stelle

vor dem weißen Thron in  Off. 20, 11 – 15 gemünzt und als Endgericht aller jemals gelebten aller Zeiten interpretiert.

 

Sämtliche Schriftstellen im Wort Gottes, bezüglich:

Gericht über Lebende und Tote

Gericht über den Erdkreis

Gericht in Verbindung mit dem Kommen des Herrn

Usw..

müssten demzufolge auf den weißen Thron hin ausgelegt werden.

 

Die exakte Beschreibung als auch die Bedingungen in diesem Gericht:

Gute und Böse Werke ausschließlich an den Brüdern des Herrn Jesus Christus. 

müssen ignoriert werden, denn diese Regel kann unmöglich für alle je gelebten Menschen gelten..

 

Ich bin der Meinung, dass dies vom Wort her einfach unmöglich ist.

 

Selbst wenn wir alle solche Stellen noch „ausblenden“ und unterdrücken wollten oder würden,

so ist allein aus dem genauen Vergleich der Schrift bezüglich "der zu richtenden"

beim Endgericht vor dem weißen Thron und

dem Gericht über dem Erdkreis ein „Zusammenlegen“ praktisch unmöglich.

 

Was

Endgericht

Beim Gericht über Heiden

Ähnlichkeit:

Thron

 

Großer weißer Thron

Thron der Herrlichkeit

gegeben

In Bewegung

Himmel und Erde entflohen

Der Menschensohn kommt mit al seinen Heiligen Engel

 

Keine Gemeinsamkeit

Versammelt

Alle Toten aus allen Bereichen in zwei Gruppen.

Heidenvölker

Lebendig vor dem Herrn als EINE Gruppe..

 

Keine Gemeinsamkeit

Anzahl „Gruppen“

Zwei Gruppen:

Zuerst „Tote“, dann Tote aus dem Meer, Tot und Totenreich.

 

Eine Gruppe.

Alle Heidenvölker

Keine Gemeinsamkeit

Anzahl Gerichtskriterien

Mindestens zwei:

Einmal nach Werken entsprechend Büchern (erste Gruppe),

einmal nur nach Werken (zweite Gruppe)

 

Ein einziges.

Gute oder böse Taten an Brüder des Herrn Jesus

Keine Gemeinsamkeit

Urteil

Abgeschlossen,

Wer nicht im Buch des Lebens steht WURDE in den Feuersee geworfen.

 

Zukünftig:

Diese WERDEN in die ewige Strafe gehen

Vom Ergebnis gleich, jedoch zeitliche Wirksamkeit  unterschiedlich

Dieses Gericht ist gültig für:

Alle Völker, Stamme, Sprachen und Nationen aller Zeiten.

 

Das Volk Israel wird nie als Heidenvolk bezeichnet,

Der Überrest kommt hier nicht ins Gericht.

Es gilt für Lebendige Menschen auf dieser Erde.

 

Keine Gemeinsamkeit

Aus diesem Gericht Errettete sind:

 

Ohne die Gerechtigkeit des Herrn wird niemand endgültig errettet.

„Gesegnete des Vaters“

Keine Gemeinsamkeit

 

Der Versuch diese beiden Gerichte als ein und dasselbe Endgericht sehen zu wollen, schafft entlang dem Wort Gottes

unlösbare Probleme, hier nur Stichwörter:

Richten von Lebenden und Toten.

Wo und wann wird das Volk Israel gerichtet

Unanwendbares Kriterium des Kriteriums beim Völkergericht für „Errettung“ beim Endgericht,

weil hierfür ungerecht. Gott ist gerecht.

                    Ein Zusammenlegen stellt ein Reich Gottes auf dieser Erde in Frage, bzw.

                    ruft solche auf den Plan, welche meinen sie sind schon im Reich Gottes.

                              (Lehre, 70. Nach Chr. Sei alles erfüllt)

 

Wenn klar ist dass dies zwei getrennte Ereignisse sind, weil Gott gerecht ist, ist auch vollkommen klar,

das wir uns jetzt nicht im messianischen Reich Gottes befinden können, da das Gericht über die Heidenvölker

mit Sicherheit noch nicht stattgefunden hat.

 

Wer hier erkennt dass dies zwei verschiedene Ereignisse sind und ist hineingesponnen in die Lehre:

          70. nach Christus sei alles erfüllt und wir seien schon im Reich Gottes,

der wird erkennen, dass er einen Irrtum aufgesessen ist. Preist den Herrn dafür!!

 

Gericht über Tote vor dem Endgericht, vor dem Thron seiner Herrlichkeit:

Vor dem weißen Thron werden alle Toten aller Bereiche gerichtet, mit Ausnahme derer im Feuersee. Dieser gibt hier keine Toten frei.

 

Warum werden hier in Offb. 20, 11 – 13

in allen Stellen „ALLE TOTE“ und in so vielen Schriftstellen „Lebende und Tote“ angeführt?

 

Liebe Brüder und vor allem „Ausleger“!!

Wenn der Herr eine andere Terminologie verwendet, müssen wir uns das schon genau anschauen.

Vor dem weißen Thron werden nur „Tote“ genannt, obgleich diese lebendige Seelen sind.

 

Zu dem Zeitpunkt gibt es lebendige Seelen welche bereits Leben für immer haben und solche, welche aus allen Totenbereichen hervorkommen, welche „noch“ nicht „ewiges“ Leben haben bzw. auch noch nicht „gerichtet“ sind.

 

Es werden hier ja nicht lebendige Seelen die bereits ewiges Leben haben gerichtet, denn über solche hat der zweite Tot keine Macht und kommen auch nicht ins Gericht.

 

Somit stehen vor dem weißen Thron nur „eine ART“ von Seelen vor dem Gericht, welche eben ALLE aus Bereichen von „Toten“ kommen. Alle jedoch sind sie „gleicher Art“, also „auferstandene Seelen“.  Es sind nicht Lebendige und Tote, es sind nur "Tote" bzw. "auferstandene Tote".

 

Diese Stelle, wie beispielsweise:

2. Tim:

1 Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen: 

 

                ..benennt hier zwei verschiedene Gruppen.

Lebendige und Tote und stehen eindeutig im Zusammenhang mit dem Kommen des Herrn.

 

Mit dem Herrn kommen alle Heiligen Engel (Boten). Diese hatten Anteil an der Ersten Auferstehung und kommen nicht ins Gericht. Solche werden hier also nicht gerichtet.

 

Alle übrigen sind  vom Prinzip her zwar alle „geistig“ von Gott getrennte und somit im Grunde zwar alle „geistig tot“,

wie der Herr auch beispielsweise spricht:

„Lass die Toten ihre Toten begraben und folge mir nach…“

jedoch werden sie trotz allem unterschiedlich benannt.

 

Es sind also solche, welche „Lebende“ und „Tote“ sind, nicht alle einer ART und nicht "ALLE Toten“.

Diese Differenz müssen wir im Blickfeld haben und dürfen nicht einfach so mir nichts, dir nichts, hier behaupten, es sei dasselbe.

 

Das Gericht von Lebenden und Toten ist ein Gericht an Teilen von Lebenden und Toten.

 

Von daher kann es sich beim Gericht in Math. 25,31- 46 nicht um das Gericht vor dem weißen Thron handeln, dort werden alle Toten gerichtet.

 

Da „lebendige“ Menschen auf dieser Erde gerichtet werden, kann es sich bei den „Lebenden“ nur um „lebendige“ Menschen im Fleisch handeln.

Wo nun aber sind die „Toten“?

 

Liebe Brüder und Schwestern, wunderbar ist sein Wort.

Die Stellen von Matth. 25, 31 – 46 berichten hier lediglich von dem Gericht an „Lebenden“.

Lebendige im Fleisch werden hier gerichtet.

 

Und die Toten? Es müssten auch Tote gerichtet werden. In dem Zusammenhang also nicht „alle Toten“, sondern Tote als ein Teil aller Toten:

 

Wer sind diese?

 

Daniel gibt uns die Antwort:

Dan. 12:

1 Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht; denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet.

2 Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.

3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

 

Hier sehen wir das sehr schön:

Daniel spricht eindeutig von der letzten Zeit dieser Zeit, also vom Ende des gegenwärtigen Zeitlaufes, nicht vom Ende der Welt nach den 1000 Jahren Regentschaft des Christus auf diese Erde.

 

Hier werden „VIELE“  aus dem Staub der Erde auferweckt, nicht „ALLE“. Die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach.

 

Die Teilauferstehung aus Daniel bezüglich seines Volkes muss zwangsläufig ein Gericht von „Toten“ zur Folge haben, denn nicht alle welche da auferstehen, kommen ins ewige Leben.

Wo ist das Gericht dieser „Toten“, im Zusammenhang mit dem Kommen des Herrn?

Matth. 19:

27 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil?

28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Diejenigen welche bei der von Daniel angeführten Auferstehung ewig leben werden, kommen mit dem Herrn und sind ein Teil seiner Heiligen Engel, diejenigen welche die ewige Schmach haben, werden gerichtet.

 

Das sind Tote als Teil „aller Toten“, welche hier gerichtet werden und findet statt vor dem Thron seiner Herrlichkeit,

wie das Gericht über die Heidenvölker, der „Lebenden“.

 

Dan. 7:

7 Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertes Tier, furchterregend, schrecklich und außerordentlich stark; es hatte große eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrat das Übrige mit den Füßen; es war ganz anders als alle vorherigen Tiere und hatte zehn Hörner. 

8 Während ich achtgab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen denselben auf, und drei der vorherigen Hörner wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete. 

 

9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden

und ein Hochbetagter sich setzte.

Sein Gewand war schneeweiß, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. 

10 Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm;

das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden geöffnet. 

 

Dies ist die Parallele zu Off.20, bitte beachte hier auch im Kontext von Daniel 12, 1 – 4.

4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben;

und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus

 

Wenn hier nur zum Leben auferstanden wurde, wozu hier ein Gericht?

       

Es ist dieses Gericht:

28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt,

wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird,

auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Es sind diese, welche bei der Auferstehung aus Dan. 12, 2 in ewiger Schmach und Schande auferstehen.

Dieses Gericht ist 1000 Jahre vor dem weißen Thron.

       

Geliebte Brüder und Schwestern,

somit ist die Aussage:

2. Tim:

1 Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus,

der Lebendige und Tote richten wird, um der Erscheinung seines Reiches Willen..

 

=> durch das Gericht des Erdkreises vollkommen erfüllt und kann von da her nicht auf das Endgericht gemünzt werden.

 

Beim Endgericht werden ALLE TOTEN aus ALLEN Bereichen gerichtet,

beim Gericht über den Erdkreis werden somit:

Lebendige (Gericht über die Heidenvölker), als auch

Tote gerichtet (Teilauferstandene aus dem Volk Israel),

welche jedoch nur eine Teilmasse von Toten aus dem Volk Israel ist,

denn hier sind nur VIELE und nicht ALLE auferstanden.

 

Hier sehen wir auch den Zusammenhang bezüglich der 1. Gruppe von Toten beim Endgericht.

Die erste Gruppe der Toten wird beim Endgericht nach dem gerichtet, was in Büchern stand.

 

So auch hier, beim Gericht über „viele Auferstandene“ aus dem Staub der Erde des Volkes Israel.

 

Die aus dem Staub der Erde sind das Volk Israel unter Gesetz, deshalb die Bücher, denn sie werden nach dem Gesetzt gerichtet.

 

In diesem Gericht „viele“, im Endgericht dann der Rest, und somit ALLE (restlichen).

 

Wer hier meint die Vielen seien ALLE und es sei dasselbe Gericht:

Geliebte,

macht nicht denselben Fehler wie beispielsweise Allversöhner, welche beispielsweise auch in Röm. 5,19 aus den Vielen Alle machen.

          Dies hat hier mit diesem Thema nichts zu tun, es sei nur zur Warnung.

 

Dan. 12:

2 Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.

 

Siehe hierzu auch die chronologische Schau von Daniel 7:

 

11 Ich sah fortwährend hin wegen des Lärms der hochfahrenden Reden, die das Horn führte; ich sah zu, bis das Tier getötet und sein Leib umgebracht und einem brennenden Feuer ausgeliefert wurde. 

12 Auch die Herrschaft der anderen Tiere verging; und ihre Lebensdauer wurde ihnen auf Zeit und Stunde bestimmt. 

13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. 

14 Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.

                       Diese Aussage darf hier nicht nach dem Weißen Thron hin gemünzt werden,

denn seine Herrschaft tritt er eindeutig an, wenn diese Welt noch existiert.

 

Offb. 19:

1 Nach diesem hörte ich wie eine große Stimme einer großen Volksmenge vielen Gedränges in dem Himmel sagen: Hallelujah! Das Heil und die Herrlichkeit, und die Ehre und die Kraft dem Herrn, unserem Gotte!

2 Denn wahrhaftig und gerecht sind Seine Gerichte! Denn Er hat die große Buhlerin gerichtet, welche die Erde mit ihrer Buhlerei verdarb, und gerächt das Blut Seiner Knechte von ihrer Hand.

3 Und sie sprachen zum zweitenmal: Hallelujah! Und ihr Rauch steigt auf in die Zeitläufe der Zeitläufe.

 

Oder wie wir auch im Vater unsere Beten:

.. denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit..

                              Und dies, nachdem wir zuvor sprachen:

                              Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, als auch auf ERDEN.

 

Gericht durch den Herrn (Ohne das Endgericht):

Der Herr richtet den Erdkreis:

 

Psalm 96:

1 Singt dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Welt! 

2 Singt dem HERRN, preist seinen Namen, verkündigt Tag für Tag sein Heil! 

3 Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! 

4 Denn groß ist der HERR und hoch zu loben; er ist furchtbar über alle Götter. 

5 Denn alle Götter der Völker sind nichtige Götzen; aber der HERR hat die Himmel gemacht. 

6 Pracht und Majestät sind vor seinem Angesicht, Stärke und Herrlichkeit in seinem Heiligtum.

7 Bringt dar dem HERRN, ihr Völkerstämme, bringt dar dem HERRN Ehre und Lob! 

8 Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens, bringt Gaben dar und geht ein zu seinen Vorhöfen! 

9 Betet den HERRN an in heiligem Schmuck; erbebt vor ihm, alle Welt! 

10 Sagt unter den Heiden: Der HERR regiert als König! Darum steht auch der Erdkreis fest und wankt nicht. Er wird die Völker gerecht richten.

11 Es freue sich der Himmel, und die Erde frohlocke, es brause das Meer und was es erfüllt! 

12 Es jauchze das Feld und alles, was darauf ist! Dann sollen alle Bäume des Waldes jubeln 

13 vor dem HERRN, denn er kommt, denn er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker in seiner Treue.

 

Apg. 17:

30 Die Zeiten der Unwissenheit übersehend, kündigt Gott jetzt allen Menschen an, dass sie Buße tun sollten.

31 Darum hat Er einen Tag gesetzt, an dem Er den ganzen Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will, durch einen Mann, den Er verordnet und

vor allen beglaubigt hat, da Er Ihn von den Toten auferweckte.

 

Gericht an Lebenden und Toten um seiner Ankunft und Erscheinung willen:

 

Wir können die Aussagen von Paulus an Timotheus nicht übergehen, denn sie steht klar im Zusammenhang mit dem Kommen des Herrn.

Klar und unübersehbar ist auch, dass um seiner Erscheinung willen, Tote und Lebendige richten wird.

 

2. Tim:

1 Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen: 

 

Alle „lebendigen und Toten, oder nur „Teile" daraus?

Lebendige und Tote

ζωντας και νεκρους

 

Teilweise wir hier übersetzt mit

„Die Lebendigen und die Toten“,

stimmt jedoch nicht.

 

Es steht ganz klar und deutlich, dass es „Lebendige und Tote“ und schon gar nicht "alle Toten" sind,

welche er um seiner Erscheinung und um seines Reiches Willen richtet.

 

Das ist ein großer Unterschied.

Vor dem weißen Thorn werden ALLE gerichtet, an dieser Stelle nur Teile daraus.

2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! 

3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; 

4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.

 

Hier steht nicht, dass er um der Erscheinung seines Reiches Willen „alle Toten“ richtet,

sondern eben Tote und Lebendige.

Aus dem Gesamtzusammenhang all dieser Ereignisse darf diese Aussage nicht außen vor gelassen,

oder ignoriert werden.

 

Gericht an Lebenden und Toten:

 

Alle diese Stellen bezeugen, dass der Herr Lebendige UND Tote richtet.

Wenn der Herr Lebendige UND Tote richten wird,

und vor dem weißen Thron lediglich „Tote“ genannt sind,

müssen wir die Unterschiede wahrnehmen und mal so stehen lassen.

 

Wenn der Gesamtzusammenhang klar ist und verstanden wird,

dass dies deshalb so geschrieben steht weil es eben neben dem Gericht am weißen Thron

noch ein anderes Gericht gibt,

beim Gericht an Lebenden wenn er den Erdkreis richtet,

werden wir diese Stellen in einem anderen Licht sehen.

 

Apg. 10:

42 Und Er hat uns geboten, dem Volke zu predigen und bezeugen, dass Er ist der von Gott verordnete Richter Lebendiger und Toter.

43 Für Ihn zeugen alle Propheten, dass durch Seinen Namen jeder, der an Ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfangen soll.

 

1-Petr. 4:

1 Weil nun Christus für uns dem Fleische nach gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit dem gleichen Gedanken. Denn der am Fleische gelitten hat, ist abgebracht vom Sündigen.

2 Dass er hinfort, solange er noch im Fleische lebt,

nicht menschlichen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe.

3 Denn es ist genug, dass wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden in Ausschweifungen, Wollüsten, Trunksucht, Schwelgereien, Zechgelagen, gräulichen Abgöttereien hingebracht haben.

4 Das befremdet sie, dass ihr nicht mehr in demselben wüsten, unordentlichen Wesen mit ihnen fortlaufet, und da lästern sie euch;

5 Sie müssen aber Rechenschaft geben Dem, Der nun bereit ist zu richten Lebende und Tote.

6 Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium gepredigt worden, auf dass sie als Menschen nach dem Fleische gerichtet würden, im Geiste aber Gott wohlgefällig leben könnten.

7 Es ist aber das Ende aller Dinge nahe gekommen.

8 So seid nun mäßig und nüchtern zum Gebet. Vor allem aber habt eine herzliche Liebe zueinander; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.

9 Seid gastfrei untereinander, ohne Murren.

10 Und dient einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes.

11 So einer redet, rede er nach Gottes Wort. So jemand ein Amt hat, so warte er des Amtes nach dem Vermögen, das Gott ihm gibt, auf daß in allen Dingen Gott durch Jesus Christus gepriesen werde, Welchem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

 

Gericht in Verbindung mit seinem Kommen:

 

Alle diese folgenden Stellen bezeugen dass der Herr kommt und mit seinem Kommen

ein Gericht in Verbindung gebracht wird.

 

Mal. 3:

2 Wer aber wird den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des [Silber-]schmelzers und wie die Lauge der Wäscher.

3 Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen; er wird die Söhne Levis reinigen und sie läutern wie das Gold und das Silber; dann werden sie dem HERRN Opfergaben darbringen in Gerechtigkeit.

4 Dann wird die Opfergabe von Juda und Jerusalem dem HERRN wohlgefallen, wie in der grauen Vorzeit und wie in den längst vergangenen Jahren.

5 Und ich werde mich euch nahen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die Meineidigen und gegen die, welche den Lohn der Tagelöhner verkürzen, Witwen und Waisen übervorteilen und das Recht des Fremdlings beugen und mich nicht fürchten! spricht der HERR der Heerscharen.

           ….

17 Und sie werden von mir, spricht der HERR der Heerscharen, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite; und ich will sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient.

18 Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

19 Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen! Da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein, und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der HERR der Heerscharen, so dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt.

20 Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]; und ihr werdet herauskommen und hüpfen wie Kälber aus dem Stall!

 

          Jes. 10:

20 Und es wird geschehen: An jenem Tag wird der Überrest Israels und das, was vom Haus Jakobs entkommen ist, sich nicht mehr auf den stützen, der ihn schlägt, sondern er wird sich in Wahrheit auf den HERRN verlassen, auf den Heiligen Israels.

21 Ein Überrest wird sich bekehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.

22 Denn wenn dein Volk, o Israel, wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur ein Überrest von ihm sich bekehren; denn Vertilgung ist beschlossen, die einherflutet in Gerechtigkeit.

23 Denn ein Vertilgen, und zwar ein festbeschlossenes, wird der Herrscher, der HERR der Heerscharen, inmitten der ganzen Erde ausführen.

Paulus zitiert das so:

Röm. 9:

28 denn eine abschließende und beschleunigte Abrechnung in Gerechtigkeit wird der Herr durchführen, ja eine summarische Abrechnung über das Land!

29 Und, wie Jesaja vorhergesagt hat: »Hätte der Herr der Heerscharen uns nicht einen Samen übrig bleiben lassen, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleichgemacht!

 

LK 19:

11 Als sie aber dies hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes würde unverzüglich erscheinen.

12 Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und dann wiederzukommen.

13 Und er rief zehn seiner Knechte, gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! 

14 Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!

15 Und es geschah, als er wiederkam, nachdem er die Königswürde empfangen hatte, da ließ er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was jeder erhandelt habe. 

16 Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen! 

17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Vollmacht über zehn Städte haben!

18 Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben! 

19 Er aber sprach auch zu diesem: So sollst auch du über fünf Städte gesetzt sein!

20 Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! 

21 Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht eingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast. 

22 Da sprach er zu ihm: Nach [dem Wort] deines Mundes will ich dich richten, du böser Knecht! Wusstest du, dass ich ein strenger Mann bin, dass ich nehme, was ich nicht eingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? 

23 Warum hast du dann mein Geld nicht auf der Bank angelegt, so dass ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können? 

24 Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmt ihm das Pfund weg und gebt es dem, der die zehn Pfunde hat! 

25 Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde! 

26 Denn ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von ihm wird auch das genommen werden, was er hat. 

27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich König über sie werde – bringt sie her und erschlagt sie vor mir!

 

Matt. 16:

27 Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem Einzelnen vergelten nach seinem Tun.

          

Luk. 9:

26 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel. 

27 Ich sage euch aber in Wahrheit: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes sehen.

 

Mark. 8:

38 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

  

 

 

Argumente, warum das Gericht Math. 25, 31 – 46 irrtümlich auf das Endgericht gemünzt wird:

 

 

Den Menschen ist bestimmt einmal zu sterben, dann das Gericht:

Hebr. 9:

27 Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

 

Hier Beispiele bei welchen das nicht zutrifft:

 

Das Tier und der falsche Prophet:

Offb. 19:

20 Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen, und die sein Bild anbeteten; die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.

       

Lebendig Entrückte:

1-Thes 4:

17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!

 

Bei diesen trifft das nicht zu und es sind in Summe auch nicht Wenige.

Somit ist das zwar eine Regel, es gibt jedoch Ausnahmen. Die Gemeinsamkeiten der Ausnahmen stehen immer

in Verbindung mit direktem wirken des Herrn persönlich.

 

Wenn der Herr diese persönlich in das Feuer schickt, welches für den Teufel und seine Engel bereitet ist.

Wollen wir dann sagen: Nein, Herr, das verstößt gegen deine Regel!

 

Er tut was er tut und er weiß auch warum.

 

Es ist eine Tatsache dass es für diese Regel Ausnahmen gibt.

Zudem muss diese Aussage im Grunde nicht auf ALLE angewendet werden müssen:

 

Es steht ja nicht:

Und so gewiss es ALLEN Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

 

sondern eben:

Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

 

 

Fleisch und Blut werden das Reich Gottes nicht erben:

 

1-Kor. 15:

46 Aber nicht das Geistliche ist das erste, sondern das Natürliche, danach [kommt] das Geistliche.

47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.

48 Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.

49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

50 Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.

51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,

52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.

 

Der Kontext ist hier wie in dem ganzen Kapitel 15 die Auferstehung aus den Toten.

Wenn hier im Kontext gelesen wird erscheint es sinnlos argumentieren zu wollen, dass es hier um ein irdisches Reich Gottes geht, welches geerbt werden soll.

 

Allein die himmlischen Regionen und der neue Himmel und die neue Erde können kein Fleisch und Blut der alten Erde erben, das steht fest.

 

Beim Bericht in Math. 25, 31-46 geht es weder um die himmlische Region, noch um die neue Erde.

 

Es geht um das Reich Gottes auf dieser Erde.

 

Wir beten doch auch das „Vater unser“:

Matth. 6:

9 Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name.

10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.

Sowohl sein Reich, als auch sein Wille soll kommen und geschehen: Im Himmel UND auch auf Erden.

 

Wenn der Herr diese Welt für 1000 Jahre regieren wird. Wessen Reich wird es sein? 

 

 

Charakter eines Endgültigen Urteils:

Zu denen zur Rechten sagt er:

Matth. 25:

34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!

 

Zu denen zur Linken sagt er:

Matth. 25:

41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

 

Gesamtaussage:

Matth. 25:

46 Und sie (diese) werden hingehen zur ewigen Strafe; die Gerechten aber in das ewige Leben.

 

Im Vers 46 bezieht sich der Herr bei denen welche hingehen zur Strafe auf die Böcke, bei den gerechten ist kein Bezug zu denen von der rechten Seite vorhanden.

 

Es ist eine allgemeingültige Aussage, was es braucht um ins ewige Leben einzugehen.

„Gerecht“ zu sein, vor Gott.

Alle Beschreibungen derer, welche zur rechten Seite kommen sind zwar in gewisser Weise „gut“ jedoch haben sie mit der allein wirksamen Gerechtigkeit = Glauben an den Sohn Gottes nichts zu tun.

 

Sie haben „Gutes“ an Glaubenden & Gerechten getan – denn solche sind Brüder des Herrn – jedoch selbst nicht geglaubt.

Vers 40: Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

 

        Wer ist ein „geringster“ dieser seiner Brüder?

       

Nur durch Werke,

werden wir für das ewige Leben

„ohne Glaube“ niemals gerecht.

Es braucht beides: Glaube UND Werke, denn ohne Werke ist der Glaube tot.

 

Der Charakter eines Endgültigen Urteils liegt hier nur bei den Böcken, nicht bei den Schafen.

 

Der Zeitpunkt:

Dies ist nach der Wiederkunft des Herrn, nachdem das Tier und der falsche Prophet in den Feuersee geworfen wurde.

Diese sind schon dort.

Das nun die Böcke sofort hinzukämen und der Teufel und der Tod erst nach den 1000 Jahre dahingeworfen werden, ist kein Widerspruch.

Zudem ist auch nicht geschildert, dass die Böcke SOFORT dort hinkommen, sondern es steht:

        und diese WERDEN hingehen zu ewigen Straphe.

 

Offb. 20:

10 Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

Hier steht nicht:

Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo [Bis jetzt NUR] das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

Es steht nur, dass eben das Tier und der falsche Prophet dort sind.

Dass dort auch die Böcke bereits sein können, wäre hier kein Widerspruch. Zumal das zu diesem Zeitpunkt auch nicht zwangsläufig sein muss,

da der Herr eben sagt, dass sie zur ewigen Straphe hingehen WERDEN.

 

Zudem:

In der Aussage vom Herrn:

Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

verwendet der Herr das Wort "hinweg" hier nicht in Gegenwartsform, sondern ebenfalls zukünftig:

            "απελευσονται"  Morphologischer Schlüssel und

Verwendung des Wortes: =  V-FDI-

Tense: Future

Voice: middle Deponent

Mood: Indicative

Person: third

Number: Plural

 

    Seht, was Petrus sagt:

2. Petr.

4 Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, 

5 und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern [nur] Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, 

6 und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte, 

7 während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war 

8 (denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken),

 

9 so weiß der Herr

die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten,

die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts.

 

Das bedeutet nicht, dass dies SOFORT geschieht, zumal der Herr ja sagt, dass sie dort hinkommen WERDEN.

Obendrein:

der Herr weiß die ungerechten zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts.

 

Was ist das Ergebnis dieses Gerichts?

Die zur Rechten sind mit Sicherheit nicht in alle Ewigkeit errettet, sie gehen ein in das irdische Reich Gottes.

Die Beschreibung der „guten“ Werke für diejenigen auf der rechten Seite bezeugen an keiner Stelle den nötigen Glauben welcher Voraussetzung ist, um ewiges Leben zu bekommen.

Da diese nun von da her noch nicht „ewig“ leben können, kann es allein aus diesem Grund noch nicht das Endgericht vorherrschender Lehrmeinung gewesen sein.

 

Es sind Heiden aus dieser Welt, welche der Herr mit eisernem Stab in seinem Reich auf dieser Welt weiden wird.

 

Die zur Linken WERDEN in die ewige Strafe gehen, WANN, ist hier zu dem Zeitpunkt noch OFFEN.

Anderes kann an der Stelle nicht HERAUSGELESEN werden.

 

 

Der Herr wird an einem Tag den ganzen Erdkreis richten:

Abg. 17:

30 Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun,

31 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.

 

Dieser Vers wird oft herangezogen, um zu beweisen, dass der Herr an EINEM TAG alle und alles richten wird und dies nur vor dem weißen Thron sein kann.

Alle solche Auslegungen sind allein durch Psalm 98 und Psalm 96 nur äußerst schwer zu begründen.

 

Psalm 98:

1 Ein Psalm. Singt dem HERRN ein neues Lied! Denn er hat Wunder getan; seine Rechte hat ihm den Sieg verschafft und sein heiliger Arm. 

2 Der HERR hat sein Heil kundwerden lassen; er hat vor den Augen der Heiden seine Gerechtigkeit geoffenbart. 

3 Er gedachte an seine Gnade und Treue gegenüber dem Haus Israel; alle Enden der Erde haben gesehen das Heil unseres Gottes.

4 Jauchzt dem HERRN, alle Welt; brecht in Jubel aus, frohlockt und lobsingt! 

5 Lobsingt dem HERRN mit der Laute, mit der Laute und mit klangvoller Stimme, 

6 mit Trompeten und Hörnerschall; jauchzt vor dem König, dem HERRN! 

7 Es brause das Meer und was es erfüllt, der Erdkreis und die darauf wohnen; 

        ... die darauf wohnen!

         Er kommt eine bewohnte Erde zu richten!!

8 die Ströme sollen in die Hände klatschen, die Berge allesamt sollen jubeln 

9 vor dem HERRN, denn er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.

 

Hierzu braucht es keinen Kommentar und beweist auch im allgemeinen, dass das Gericht von Matth. 25, 31 – 46 hier auf der Erde und nicht vor dem weißen Thron stattfindet. Denn genau dies ist es, wovon dies spricht!

 

Oder auch Psalm 96:

 

Psalm 96:

1 Singt dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Welt! 

2 Singt dem HERRN, preist seinen Namen, verkündigt Tag für Tag sein Heil! 

3 Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! 

4 Denn groß ist der HERR und hoch zu loben; er ist furchtbar über alle Götter.  5 Denn alle Götter der Völker sind nichtige Götzen; aber der HERR hat die Himmel gemacht. 

6 Pracht und Majestät sind vor seinem Angesicht, Stärke und Herrlichkeit in seinem Heiligtum.

7 Bringt dar dem HERRN, ihr Völkerstämme, bringt dar dem HERRN Ehre und Lob! 

8 Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens, bringt Gaben dar und geht ein zu seinen Vorhöfen! 

        Wenn all dies auf die neue Erde gemünzt würde:

        Wo ist im neuen Himmel oder auf der neuen Erde ist ein Vorhof der Heiligen Stadt Jerusalem?

9 Betet den HERRN an in heiligem Schmuck; erbebt vor ihm, alle Welt! 

10 Sagt unter den Heiden: Der HERR regiert als König! Darum steht auch der Erdkreis fest und wankt nicht. Er wird die Völker gerecht richten.

 

11 Es freue sich der Himmel, und die Erde frohlocke, es brause das Meer und was es erfüllt! 

12 Es jauchze das Feld und alles, was darauf ist! Dann sollen alle Bäume des Waldes jubeln  13 vor dem HERRN, denn er kommt, denn er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker in seiner Treue.

 

           Geliebte,

wenn das Richten des Erdkreises vor dem weißen Thron ist, zu einem Zeitpunkt wo es gar keine Erde gibt:

 

Offb. 20:

11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.

 

Wie will die Erde frohlocken und das Meer brausen?

         Wie sollen die darauf "brausen", wenn es zu dem Zeitpunkt keine Erde gibt?

 

Oder wie sollen die Ströme in die Hände klatschen und die Berge allesamt jubeln?

 

Darum, sagt es unter den Brüdern und Schwestern!

Der HERR regiert als König! Darum steht auch der Erdkreis fest und wankt nicht. Er wird die Völker gerecht richten.

Auf dieser Erde.

 

Wer hier meint das bezieht sich auf die neue Erde:

Soll der Herr den Erdkreis der neuen Erde richten, gerade nachdem er sie erschaffen hat?

 

Wer hier ein [geistiges] Ohr hat, der höre auch was das bedeutet:

Die Erde frohlockt und das Meer braust!

Die Ströme klatschen in die Hände und die Berge jubeln allesamt!

 

        Wunderbar und gerecht sind deine Werke, oh Herr!

 

 

Zusammenfassung in Kürze:

 

1. Der Herr wird, bevor er kommt die Seinen zu holen ein Zeichen am Himmel geben. Dies erschreckt die Menschen und sie werden vor die Wahl gestellt, den Gott des Himmels  oder den Gott der Erde anzubeten. Dies geschieht zum Zeitpunkt zur Hälfte der 70. Jahrwoche.

 

2. Er kommt mit (in) den Wolken (das sind solche welche schon bei ihm sind) und holt die Gäste für das Hochzeitsfest im Himmel.

Dies ist kurz vor dem Ende der 70. Jahrwoche

 

3. Er kommt in Kraft und Herrlichkeit mit den SEINEN um den Erdkreis zu richten und sein Reich in Kraft zu setzen, welches er mit den Seinen Regieren wird, die 1000 Jahre.
Dies ist nach der Hochzeit des Lammes im Himmel und unmittelbar nach dem Ende der 70. Jahrwoche.

 

4. Glückselig, wer ausharrt 1335 Tage.
Wir sollten auch bedenken: Nachdem der Herr das Tier und sein Heer besiegt hat: Wozu braucht noch „gezittert“ werden 45 Tage lang?
Weil eben in dieser Zeit der Herr den Erdkreis richtet.

Hebr. 9:

28 so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat,

um die Sünden vieler auf sich zu nehmen,  

zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.

 

Zum Heil derer welche Anteil haben an der 1. Auferstehung, als auch denen,

welche er eingehen lässt in das messianische Reich durch das Gericht über den Erdkreis.

Über diese wird er herrschen und regieren die 1000 Jahre mit den Seinen und sie weiden, mit eisernem Stabe.

 

Wir müssen uns schon im Klaren sein, wie „genau“ der Herr in seinem Wort ist und können nicht einfach verschieden benannte Ereignisse mit komplett verschiedenen „Details“ in einen Topf werfen und behaupten, es sei dasselbe.

 

Unzählige Schriftstellen müssten komplett außer Acht oder total umgedeutet werden. Es würde so gut wie gar nichts mehr zusammenpassen und vor allem, warum gibt der Herr so wunderbare „Details“ aus welchen klar abgelesen werden kann, wie es sich verhält und ob Gleiches hier gleich oder eben nicht gleich ist.

 

Liebe Brüder und Schwestern,

wenn uns im Wort etwas nicht ganz klar erscheint, müssen wir zum Herrn flehen, er möge uns hier Klarheit schenken.

 

Prüft selbst im Wort.

 

In Liebe im Herrn verbunden,

 

Gerhard Daniel Kadisch.

 

Prüfet aber alles, das Gute behält!